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Steffen Radochlas Begeisterung für den Radsport hat familiären Ursprung, Vater Manfred wurde unter anderem 1971 DDR-Straßenmeister.
Bei Trainer Michael Schiffner, einst Teamgefährte des Vaters, absolvierte er die ersten großen Rennen der Eliteklasse, gehörte im Team „Bunte Berte Leipzig“ zu den Friedensfahrtmannschaften der Jahrgänge 1999 und 2000.
Danach erhielt er ein Angebot vom Festina-Team und wechselte damit zu den Berufsfahrern. Seinen ersten Erfolg feierte Radochla beim Etoile de Bessèges 2001, bevor er 2002 zum Team Coast ging. Dort gewann er eine Etappe der Sachsen-Tour und einen Tagesabschnitt der Hessen-Rundfahrt und zeigte beim stark besetzten „G.P. Rik van Steenbergen“ allen Konkurrenten sein Hinterrad.
Nach einem Sponsorenwechsel feierte Radochla 2003 für das Ullrich-Team Bianchi einen Etappensieg bei der schweren Österreich-Rundfahrt, bevor er im spanischen Team Illes Balears-Banesto fuhr. Mit seinem Wechsel zum Team Wiesenhof - jetzt Team Wiesenhof-Felt- kehrte der Sprinter zu den Wurzeln seiner Laufbahn zurück.
Nach Auflösung des Teams unterschrieb er beim Österreichischen Team Elk Haus-Simplon wo er innerhalb von zwei Tagen zwei Saisonsiege feiern konnte. Nach einem zweiten und vierten Etappenplatz beim Szlakiem Grodów Piastowskich gewann er am 11.Mai 2008 die fünfte Etappe und das Punkte Trikot, am nächsten Tag landete er im Sprint einen (Heim) Sieg bei dem Neuseen Classics – Rund um die Braunkohle.
Quelle: Wikipedia.org